Geschichte

 

 

1744   Erste nachgewiesene Erwähnung zum heutigen Gasthaus Heubusch in den erhaltenen Quellen: Franz Alois Böck übernimmt das           
Anwesen  für 1588 fl., Braugerechtigkeit; ein Präuhaus und Scheuer. (Staatsarchiv Nürnberg, Rentamt Gunzenhausen, 882)
 
1817   Nachgewiesener Almosen-Beytrag der Bürgerschaft zu Eschenbach von Frau Walburga Böck. (Stadtarchiv Wolframs-Eschenbach, R.V)
 
1827   Verzicht der Gastwirtsconcession durch Frau Walburga Böck. Im selben Jahr übernimmt Herr Franz Andreas Böck, Braumeister, das elterliche Haus, auf dem ein reales Brau- und Brandweinrecht ruht. (Stadtarchiv Wolframs-Eschenbach, A, XIX, 103)
 
1841   Sommerbiervisitation: 83 Fässer, 490 Eimer, 52 Maß Sommer- bzw. Lagerbier. (Stadtarchiv Wolframs-Eschenbach, A, XI, 9)
 
1845   Erhalt der Gastwirtsconcession; selbige wurde aufgrund eines Magistratsbeschlusses schon seit der Übernahme 1827 ausgeübt. (Stadtarchiv Wolframs-Eschenbach, A, XI, 6 und A, XIX, 103)
 
1847   Erhalt der Concession zum Brandweinbrennen für Herrn Franz Andreas Böck (7. Oktober 1847).bild historie 02
(Stadtarchiv Wolframs-Eschenbach A, XIX, 103)

1862   Jacob Böck übernimmt vom Vater die Concession zur Ausübung der aktivierten Bräuconcession, Gastwirtschaft und Brandweinbrennerei und das elterliche Anwesen. (Stadtarchiv Wolframs-Eschenbach A, XI, 6 und A, XIX, 343)
 
1878   Josef Heckel, er hatte das Brauhaus käuflich erworben, erhält die Genehmigung für die Gastwirtschaft und zur Verpflegung und
Beherbergung von Reisenden. (Staatsarchiv Nürnberg, 212/8 V, 3647)
 
1913   Marstaller´sche Bierbrauerei, Gastwirtschaft – Pächter: Josef Bauer, Gastwirt. (Stadtarchiv Wolframs-Eschenbach A, XI, 29) Auf dem Anwesen
wurde dann auch das Schlachten betrieben, das bis zum damaligen Zeitpunkt nur auf der Traubenwirtschaft üblich war.
(Pfarrarchiv Wolframs-Eschenbach B, IV, 12 S. 47)
 
1918   Gastwirt Heinrich Heckel erwirbt das Wirtschaftsanwesen. (Stadtarchiv Wolframs-Eschenbach A, XI, 24)
 
1919   Errichtung einer Schlächterei mit Laden durch Heinrich Heckel. (Stadtarchiv Wolframs-Eschenbach A, XI, 29)
 
1921   Erlaubnis für den Metzger Karl Heubusch zum Kleinhandel mit Rind-, Schweine-, Kalb- und Hammelfleisch und den daraus verfertigten
Wurstwaren unter Ausschluss des Betriebs eines Versandgeschäftes. (Stadtarchiv Wolframs-Eschenbach A, XI, 29)
 
1924   Auf Wunsch der Allgemeinheit Umbau des Bräuhauses in einen Saal – auch für Tanzzwecke – durch Karl Heubusch. (Stadtarchiv Wolframs-
Eschenbach A, XI, 29)
 
bild historie 031930   Mehrere verzeichnete Musikaufführungen, Veranstaltungen von Vereinen und geschlossenen Gesellschaften.
(Stadtarchiv Wolframs-Eschenbach A, XI, 24)
 
1941   5 Fremdenzimmer. (Stadtarchiv Wolframs-Eschenbach A, XI, 29)
 
1947   Wöchentlich gastiert das Lichtspielunternehmen Haarmann aus Hilpoltstein; ca. 20 Tanzveranstaltungen im Jahr.
(Stadtarchiv Wolframs-Eschenbach A, XI, 24)

1959 
  Kleiderfabrik Kontny Gunzenhausen mietet den Heubuschsaal für einen Zweigbetrieb. (Presse-Journal, Juni 1959)
 
1998   Neueröffnung der Gastwirtschaft durch Kriemhilde Heubusch.

 
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